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Ballon fliegt man nicht, man fährt

Unter den zahlreichen Möglichkeiten, Arten und Variationen die sich auf dem Gebiet des Luftsport finden lassen, zählt das Ballonfahren mit großem Abstand zu den Beliebtesten. Lediglich der „freie Fall“ beim Fallschirmspringen erfreut sich an einem ähnlich großen Zuspruch und Anhängerschaft.

Jedoch spricht Ballonfahren eine viel größere Zielgruppe an, als dies das Fallschirmspringen tut.
In einem Ballon kann nämlich eigentlich so gut wie jeder, ganz gleich ob alt, jung; Frau oder Mann; mutig oder eher ängstlich veranlagt, Luftsport von seiner schönsten Seite erleben, so er sich dazu animiert und berufen fühlt. Mögliche Gründe die einem das Ballonfahren untersagen sucht man beinahe vergeblich. Bei relativer Gesundheit und Konstitution steht einer Ballonfahrt nichts im Wege. Im Gegensatz dazu, sind die Anforderungen die einem bei einem Fallschirmsprung abverlangt werden, vergleichsweise restriktiv. Vor allen Dingen eine gewisse körperliche Konstitution und Fitness wird beim Fallschirmspringen vorausgesetzt. Beim Ballonfahren muss lediglich die Bedingung erfüllt werden, alleine dazu befähigt zu sein, in den Korb ein- und wieder aussteigen zu können.- Eine Ballonfahrt ist wohl die gemütlichste und entspannteste Art und Weise den Himmel zu erobern.

Doch eine Frage bleibt und wird wohl auch zukünftig immer wieder gestellt werden: Warum fährt man in einem Ballon und fliegt nicht? Schließlich werden alle anderen Arten der Fortbewegung in der Luft mit dem Verb fliegen näher beschrieben.
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und kann sich dabei gleich auf mehrere Erklärungsansätze berufen. Die schlüssigste ist wohl die Erklärung unter zur Hilfenahme der archimedischen Gesetze, die prägend und wesentliche Grundlage für die heutige Schuhphysik sind.

Ein Ballon der mit Gas oder heißer Luft befüllt ist, wie ein Wetterballon, der bunte Kirmesballon und natürlich auch der Ballon der zur bemannten Ballonfahrt gedacht ist, wird ganz allgemein auch als Aerostate bezeichnet. Dies bedeutet, dass das so bezeichnete Objekt den Gesetzten der Aerostatik unterliegt. Zeigen tut sich dies in der einfachen Tatsache, dass ein befüllter Ballon aufsteigt und mit dem Wind fährt. Möglich ist dies, weil die Luft innerhalb der Ballonhülle eine geringere Dichte aufweist, als die Umgebungsluft die sich um den Ballon herum befindet. In unserem Sprachgebrauch hat sich durchgesetzt, dass Dinge die den Gesetzmäßigkeiten der Aerostatik unterliegen fahren und nicht fliegen. Dies ist im Übrigen eine rein deutsche Sichtweise der Dinge. In allen anderen Sprachen fliegt man mit einem Ballon.

16.1.12 14:53

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