Letztes Feedback

Meta





 

Alternative zum Ballonfahren gesucht...

Ich kann nicht sagen, dass mich das Ballonfahren nicht mehr erfüllen würde oder schlimmer gar, mich langweilen würde. Dem ist in keinster Weise so. Ballonfahren ist eine meiner größten, wenn nicht sogar die größte Leidenschaft, der ich regelmäßig mit großer Freude nachgehe. Nicht selten fühle ich mich beim Ballonfahren wie bei meiner aller ersten Fahrt. Schließlich hat beim Ballonfahren jeder Spot seine ganz eigenen Eigenheiten und Faszinationen. So ist eine Ballonfahrt über die Alpen hinweg in keinster Weise mit einer Fahrt über einen dicht bewaldeten Wald oder Seenlandschaft zu vergleichen.
gleitschrim3Dennoch wuchs in mir der Wille und Drang endlich mal was Neues aus der so facettenreichen Welt des Luftsports zu erleben. Schließlich sollte man seinen Horizont (welch passende Phrase in diesem Zusammenhang...) auch dann und wann mal erweitern. Vielleicht wartet ja eine neue oder zusätzliche große Leidenschaft anstelle oder neben dem Ballonfahren auf mich – wer vermag dies schon zu wissen?
Lange Rede kurzer Sinn, mein Entschluss Neues über dem Himmel oder zwischen den Wolken erleben zu wollen, fern ab vom Ballonfahren, stand fest und so machte ich mich im Internet zu aller erst auf die Suche nach Alternativen zum Ballonfahren. Hier warteten reichlich Angebote und Informationen auf mich, die es ob der schieren Masse an Text, den zu lesen es Tage, wenn nicht Wochen gedauert hätte, zu aller erst einmal zu sondieren und sortieren galt.
So stellte ich mir eine eigene, kleine Übersicht zusammen, die mir schnell einen globalen und ganzheitlichen Überblick über sämtliche Luftsportarten, außer dem Ballonfahren, die angeboten werden, bot. Aus dieser Übersicht wählte ich mir dann drei Luftsportvarianten, die mir als reizvolle Alternative zum Ballonfahren vorkamen. Rundflüge in den diversen Flugobjekten fielen ebenso wie  Fahrten in Luftschiffen von vorne herein aus der Auswahl heraus. Zu viel Ähnlichkeit zum Ballonfahren! - Ich will ja was Neues erleben...
In die nähere Auswahl schafften es neben dem Fallschirmspringen, eine Sache die mich wirklich reizt, das Gleitschirmfliegen sowie das Drachenfliegen. Zu einer endgültigen Entscheidung konnte ich mich bislang aber noch nicht durchringen. Faszinierend und reizvoll stell ich mir das alles drei vor. Mal schauen, vielleicht werde ich noch einige Tage abwarten bevor ich mich unwiderruflich entscheide, vielleicht auch erst nach meinem nächsten Ausflug in einem Ballon. Denn aufgeben werde ich das Ballonfahren mit Sicherheit nicht, außerdem ist die die Fahrt bereits seit langem gebucht und wo sonst kann man besser Entscheidungen treffen, als fern ab von dem Alltag zwischen Himmelszelt und dem Boden unserer Erde.



1 Kommentar 5.3.12 15:08, kommentieren

Werbung


Bald ist es soweit...

Seit dem ich, wenn ich genau überlege müsste es bereits in der zweiten Kasse gewesen sein, im Alter von ungefähr neun oder zehn Jahren, im Zuge des Sachkunde-Unterrichtes einen kurzen Bericht über das Ballonfahren erstellen musste, hege ich den Traum mit einen solchen, lediglich mit schlichter, heißer Luft gefülltem Ballon, hinauf zu steigen und das Himmelszelt für mich ganz persönlich zu erobern.

ballonfahr-gutschein

Ob es ein früher Schrei nach Freiheit oder schlicht und ergreifend die Faszination, die sich während meines Besuches einer Ballonfahrt im Zuge meiner Recherche für meinen kurzen Bericht zum Thema Ballonfahren auf mich übertragen hat und mich letztendlich bis heute nie wieder los gelassen hat, ist heute nicht mehr wirklich festzustellen. Vermutlich war es ein bisschen was von allem beiden.

Doch Ballonfahren ist nicht gerade das, was sich ein junger Kerl im Alter von neun Jahren aufwärts einfach mal so erfüllen kann. Erst mangelte es vor allen Dingen an Alter und Größe und später dann, nachdem ich das elfte Lebensjahr hinter mich gebracht hatte, an dem nötigen Kleingeld.

Da meine Eltern nicht allzu viel von meinem Wunsch hielten musste ich mich eine gefühlte Ewigkeit gedulden um endlich die Faszination die vom Ballonfahren ausgeht erleben zu dürfen.

Zu Weihnachten in diesem Jahr war es dann endlich soweit. Unter dem Weihnachtsbaum lag ein an mich adressierter Umschlag, in welchem sich neben den obligatorischen besten Weihnachtsglückwünschen auch ein Gutschein befand der zum Ballonfahren berechtigt. Ich freute mich selbst redend wie ein Schneekönig und gleich nach den Feiertagen telefonierte ich mit dem Aussteller des Gutscheines.

Zu meiner Verzweiflung wurde mir jedoch mitgeteilt, das bei den gegenwärtigen winterlichen äußeren Umständen (das Wetter halt), ein Ballonfahren nur schwer möglich sei und insbesondere wäre dies auch für Anfänger wie mich es sei nicht zu empfehlen. - Kurz um: Ich müsse mich gedulden! Vertröstet wurde ich dann auf den Beginn des Frühjahres. Sobald die Wetteraussichten vielversprechend seien, würde man sich bei mir melden...

Da das Wetter in den vergangenen Wochen alles andere als zum Ballonfahren geeignet war, wartete ich über Wochen hinweg vergeblich. Als ich dann vorgestern den Wetternachrichten entnehmen konnte, dass sich der Frühling bereit machte nahm ich dies mit Freude zur Kenntnis. Bald würde es also soweit sein - ich würde endlich mit einem Ballon das Himmelszelt erobern. Gleich am nächsten Tag klingelte dann auch schon das Telefon und am Apparat war der Veranstalter der Ballonfahrten. Wir vereinbarten einen Termin am kommenden Wochenende. Samstag-Vormittag wird es dann endlich soweit sein. - Ich werde Ballonfahren!

Jeder kann sich nun wohl vorstellen, dass ich mich riesig auf diesen Tag freue und auch ein klein wenig angespannt bin. - Vor Neugierde, Freude und ein klein wenig Nervosität vor dem was mich beim Ballonfahren so erwarten wird. ...ich werde berichten!

1 Kommentar 29.2.12 17:15, kommentieren

Schweden im Winter: Bestes Ballonfahr-Wetter

Luftsportbegeisterte Ballonfahrer aus Deutschland, den Niederlanden, der iberischen Halbinsel, der Schweiz, und sogar aus dem weit entfernten Litaun, fielen vor Kurzem in der schwedischen 8.000 Seelen-Gemeinde Gällivare ein um dort ihrem Lieblingshobby, dem Ballonfahren nachzugehen. Selbst für langjährige Ballonfahr-Enthusiasten ist eine Ballonfahrt so nahe am Polarkreis, im tiefen Norden, etwas ganz besonderses.
Alles in der ohnehin schon beeindruckenden Landschaft rund um Gällivare ist weiß und wirkt wie mit feinstem Puderzucker bestreut. Vereinzelt blicken Baumwipfel aus der geschlossenen Schneedecke hervor und hier und da lässt sich aus der Luft schemenhaft ein nach Nahrung suchendes Rentier sichten. - Da wundert es nicht, dass sich vor allen Dingen im Winter, zahlreiche Korbsportler dort zusammenfinden und ihrem Hobby nachgehen.
Polarkreis_3 wikiCommonsAußerdem ist Schweden die perfekte Alternative für die mitteleuropäische Ballonfahr-Community, wenn das Wetter im restlichen Europa eher ungeeignet für das Ballonfahren erscheint. Herbst und Winter sind auf den Breitengraden, auf welchen wir zu Hause sind nämlich in der Regel denkbar ungeeignet für einen Ausflug in einem Ballon; - zuviel Regen und zuviel Wind machen das Ballonfahren zu gefährlich und zeitweise sogar unmöglich. - Das  ganz normale mitteleuropäische "Schietwetter" wie der Hanseate sagen würde eben.
Während in der Mitte Europas, also in jener Jahreszeit in welcher ein Tiefdruckgebiet dem nächsten folgt, ist die Wetterlage so nahe am Polarkreis eine ganz andere. In Nordschweden herrschen  zu dieser Zeit beinahe perfekte Bedingungen zum Ballonfahren. Es ist zwar bitter kalt, aber der meist nahezu wolkenlose Himmel und der einzigartige Blick der auf diesem Wege gewährt wird, entschädigt sowohl für die auszuhaltende Kälte, aber auch für die teilweise strapaziöse Anreise ans obere Ende der Welt.
Solange die Temperatur nicht unter die Marke von 25 Grad Minus sinkt ist auch noch alles in Ordnung und die Teilnehmer bester Laune. Wird es jedoch noch kälter ist es allerdings vorbei mit Ballonfahren. Da Ballons mit Hilfe des Gases Propan aufsteigt und dieses  Edelgas seinen Gefrierpunkt bei eben genau dieser Gradzahl hat ist es bei noch eisigeren temperaturen unmöglich dem Ballonfahren nach zu gehen. Auch würden ab dieser Temperatur möglicherweise wichtige technische Teile versagen, wie beispielsweise Dichtungsringe und Ventile.
Viele Ballonfahrer träumen von einem Flug im hohen Norden. Neben einer Überquerung der Alpen, ist ein Flug über dei Landschaft nahe des Polarkreises, für passionierte Ballonfahrprofis ein Erlebnis, das unbedingt im Laufe eines Ballonfahrerlebens gemacht werden muss.

Ob die Alpen nun spektakulärer sind oder der nördliche Polarkreis, darüber lässt sich unter Experten trefflich streiten. Während die Alpen mit in die Wolken ragenden, mehreren tausend Metern hohen Gipfeln punktet, macht der Reiz eines Ballonausflugs im hohen Norden die endlos wirkende, weiß bepuderte Landschaft mit ihren geografischen Eigenheiten aus, über die man in Schrittgeschwindigkeit, rund 300 Meter vom schneebedeckten Boden entfernt, durch die Lüfte fährt. Insbesondere die unberührte Natur sowie die natürliche Wildnis beeindrucken auch alte Ballonfahr-Hasen.

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten empfehlen die Veranstalter den ballonfahrenden Teilnehmern, nicht weiter als 20 km über den Ort Gällivare hinaus zu fahren um nicht im Niemandsland zu stranden, wie dies einst dem Abenteurer Salomon August Andrées zum Verhängnis wurde, und nicht aus eigenen Kräften heraus wieder den Weg zurück beschreiten zu können. Auch wenn für die meisten Teilnehmer der Montgolfiade, um das schwedische Gällivare herum, das Ballonfahren zu einer ihrer Leidenschaften gehört und sie eine Ballonfahrt folglich auch schon des öfteren erlebt haben, ist dieses Erlebnis ein ganz besonderes. Insbesondere für die weitgereisten Besucher des Festivals, für die die Landschaft alles andere als normal wirkt, ist die rund zwei Stunden andauerende Ballonfahrt ein Highlight iherer Ballonfahrer-Vita, die beeindruckt und Spuren hinterlässt.
Viele der diesjährigen Gäste haben auch bereits ihr Kommen für das kommende Jahr angekündigt, was ein Indiez dafür sein sollte, welch ein phantastisches Erlebnis eine Ballonfahrt am Rande des nördlichen Polarkreises sein kann.
Auch die Veranstalter zeigten sich zum Abschluß der Montgolfiade zufrieden mit dem Event. Der Besucherandrang habe sich in genau dem richtigen Rahmen bewegt (nicht zu viel - nicht zu wenig) und besondere, gefährliche Vorkommnisse seinen nicht bekannt. Alles in allem ein voller Erfolg, der bereits vor Ende der diesjährigen Veranstaltung die Veranstalter zu der Aussage bewegt hat, auch im kommenden Jahr wieder ein Ballonfahr-Festival im Norden Schwedens zu organisieren.



28.2.12 09:29, kommentieren

Vier auf einen Streich

Die ersten Tests haben bereits stattgefunden und sie sind genau so gelaufen wie sich die Durchführenden diesen vorgestellt haben. Ein wichtiger, weiterer Schritt auf der Jagd nach einem Rekord im Ballonfahren und Fallschirmspringen zugleich, welcher bereits knapp 52 Jahre zuvor stattgefunden hat.
Kittinger 1960In den kommenden Monaten wird sich ein unerschrockener Österreicher auf den Weg begeben und versuchen gleich vier Rekorde auf einen Streich zu brechen und diese für sich zu reklamrieren. Der mittlerweile 82 Jahre auf dem Buckel habende bisherige Rekordhalter, der Amerikaner Joseph Kittinger, zeigt sich begeistert von dem Vorhaben, welches der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner nun vor hat. Er habe den Rekord lange genug inne gehabt und es würde nun endlich mal Zeit, dass dieser, vor einem halben Jahrhundert aufgestellte Rekord, seine Halbwertszeit verliert und sich jemand Neues damit schmücken kann und darf. Er drücke alle Daumen und hoffe auf ein Gelingen des waghalsigen Unterfangen.
Doch worum geht es genau? Seinen Anfang wird alles beim Ballonfahren nehmen. Mit einem, in Kooperation mit einem bekannten österreichischen Brausehersteller, speziell entwickelten Ballon, möchte Baumgartner bis auf eine Höhe von 36.000 Metern über Normal-Null aufsteigen und sich von dort aus dann, lediglich mit einem Fallschirm ausgerüstet, in die Tiefe stürzen. Dabei wird er so schnell sein wie kein anderer Mensch, ohne zur Hilfenahme technischer Hilfsmittel, vor ihm und auf diesem Wege möglicherweise neue Rekorde aufstellen, der wiederum 50 Jahre oder länger Bestand haben werden.
Die zu schlagenden Rekorde von Kittinger, begannen mit einer Ballonfahrt auf 31.000 Meter Höhe woraus sich dann die anschließenden Rekorde entwickelten. Man darf gespannt sein ob das mutige Unterfangen des 41 Jahre zählenden Österreicher gelingt und ob Kittinger auf seine alten Tage doch noch seine Rekorde, von denen viele dachten, dass diese für die Ewigkeit bestimmt seien, weitergeben muss.
Wenn es dann demnächst von Roswell, New Mexico, USA aus, mit einem Heißluftballon hoch hinaus geht, kann Luftsport-Geschichte geschrieben werden. Hoffen wir dass Baumgartner heil wieder am Boden der Tatsachen ankommt. Ich für meinen Teil wünsche auf jeden Fall ein gutes Gelingen und viel Erfolg. Hauptsache der Bursche kommt wieder heil am Boden an. Passend dazu noch folgendes Zitat des Österreicher: „Ich meine, es lohnt sich nie, bei einem Sprung zu sterben. Aber wenn du beim Sprung von der Jesusstatue in Rio abfuckst, hat das wenigstens eine gewisse Glorie.“

1 Kommentar 10.2.12 11:26, kommentieren

Ein Leben für Rekorde und Abenteuer

Als einer der größten Abenteuer der Neuzeit, kann wohl der US-Amerikaner James Stephen Fossett gesehen werden. Besser bekannt als Steve Fossett, einer Kurzversion seines eigentlichen Namens, war Fossett dass, was man wohl getrost als ein klein wenig besessen bezeichnen kann. Besessen von der Lust auf Abenteuer und Rekorden. Getrieben von dem Ehrgeiz stets der Erste, Beste und Schnellste, ob beim Ballonfahren, Segelfliegen oder zu Wasser beim Hochseesegeln oder der Überquerung des Ärmelkanals zu sein, widmete Fossett beinahe sein gesamtes Leben Abenteuern und der Jagd nach Rekorden.
fossettDank seines geschäftlichen Geschicks, welches ihm bereits zu einem relativ frühen Zeitpunkt seines Lebens, ein Milliarden-Vermögen einbrachte, hatte Fossett neben dem Drang zu Abenteuern und immer neuen Rekorden, auch die wesentliche Voraussetzung, genügend Geld auf der hohen Kante zu haben, welches es ihm erst ermöglichte, ob zu Wasser oder zu Luft, beim Ballonfahren oder Hochseesegeln, auf immer wieder neue Expedition zu fliegen, fahren oder zu schwimmen.
Viele der Rekorde Fossetts, der vor ziemlich genau fünfeinhalb Jahren, bei einem tragischen Luftsport-Unglück und Rekordversuch, bei dem ein von ihm geflogenes Segelflugzeug von einem Blitz getroffen abstürzte, seinen Tod fand, bestehen bis heute und gelten auch als unerreichbar. Das der amerikanische Milliardär und Abenteurer auf diesem Wegen in den Tod finden würde, war fast absehbar und so zeigte sich keiner, bei aller Trauer, wirklich verwundert über die Nachricht vom Fund des Flugzeuges mit dem sich Fossett am 03. September 2007 zu einem Freizeitausflug aufmachte.
Die Jagd nach Rekorden beflügelte Fossett immer wieder zu schier unmenschlichen Leistungen. So nahm der Weltrekordler im Ballonfahren sogar an den berühmten 24 Stunden von LeMans teil.
Vor seinem Tod galt sein gesteigertes Interesse der Tiefsee. Im Zuge dessen entwickelte er ein Tiefsee-Tauchboot, mit welchem es möglich sein sollte, bis zu 11.300 Meter tief ins Meer vorzudringen und so einen neuen Tauchrekord aufzustellen.
Fossett hat sich durch seine Lust am Abenteuer sowie an der Jagd nach Rekorden, einen Platz in den Geschichtsbüchern redlich verdient und wird Vorbild und geistiger Vater sein und bleiben für viele weitere Generationen von Abenteurern. Ganz gleich ob Ballonfahrer, Hochseesegler oder Tiefseetaucher.

1 Kommentar 8.2.12 14:26, kommentieren

Ballonfahren - der etwas andere Luftsport

Luftsport wird von den meisten Menschen in Gedanken verbunden mit Adrenalin geschwängerten, beinahe todesmutigen Aktionen, welche von Menschen ausgeführt werden, die, mit Verlaub, nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.
Wer bei dem Abschluss einer Lebensversicherung eine Sportart aus dem Bereich des Luftsport angibt, der muss meist tiefer in die Tasche greifen um einen Versicherungsschutz genießen zu dürfen. Fallschirmspringen, Paragleiten oder Skydiving um nur einige an dieser Stelle zu nennen, gelten nämlich als sogenannte Risikosportarten, die die höhe der monatlich zu entrichteten Police für den gewünschten Versicherungsschutz in die Höhe treibt.
ballonfahren_22Das Ballonfahren stellt hier eine Ausnahme dar. Wohl auch, weil den meisten Menschen, ist die Rede von Luftsport, das Ballonfahren gar nicht erst einfällt oder zumindest erst nach einiger Bedenkzeit oder eingeholten Erkundigungen.
Verwunderlich ist dies nicht, werden doch Berichte über Unfälle die im Rahmen einer Ballonfahrt stattfinden, so gut wie nie abgedruckt. Der Grund hierfür ist, dass solche Unglücksfälle seltene Ereignisse sind, die glücklicherweise beinahe nie passieren.

Ballonfahren scheint also der richtige Einstieg in den Luftsport zu sein, für solche die unbedingt ihre Freizeit über und zwischen den Wolken, am Himmelszelt verbringen möchten. Kein Wunder also, dass das Ballonfahren die Luftsportart ist, die mit großem Abstand von den meisten Menschen im Laufe ihres Leben erlebt wird.
Neben der vergleichsweise, relativ großen Sicherheit, lockt das Ballonfahren immer neue, in der Regel nach der Fahrt, ob des Erlebnisses der ersten Ballonfahrt, vollkommen begeisterte Neulinge, dadurch, dass es sie gut wie keine Vorraussetzungen gibt die erfüllt werden müssen.
Die Beschränkungen die existieren beziehen sich auf ein Mindestalter (12 Jahre) sowie eine Mindestgröße (in der Regel 1,20, aber prinzipiell abhängig von der Größe des Korbs) die gewährleisten soll, dass der Ballonfahrteilnehmer aus eigener Kraft Ein– und auch wieder Aussteigen kann.

 

Mehr gibt es nicht zu beachten. Allerdings sollte bei einer Schwangerschaft oder seltenen, ungewöhnlichen Krankheiten vor einem Ballonausflug, ein ärztlicher Rat sowie eine Meinung eines Experten auf dem Gebiet des Ballonfahren eingeholt werden. Haben diese keine Einwende steht dem Erlebnis Ballonfahren nichts mehr im Wege.

1 Kommentar 1.2.12 14:28, kommentieren

Ballonfahren als Türöffner zum Himmelszelt

Es vergeht wohl kaum ein Tag an dem wir, orientiert sich unser Blick nach oben in Richtung des Himmelszelt, von keinem Flugobjekt, ganz gleich welcher Art, Notiz nehmen. Ob der Himmel strahlend und leuchtend blau, grau bewölkt oder von dicken schwarzen, bedrohlich wirkenden Wolken bedeckt ist, die keinen einzigen Sonnenstrahl passieren lassen, geflogen wird immer. Und dies in aller Regel mit lautem Getöse und zu Lasten unserer Umwelt. Hubschrauber, Flugzeuge und Co. verbrauchen nämlich hunderte Liter Kerosin, welches wie Benzin für Automobile auch, aus Erdöl aufbereitet wird, welches als fossiler Energieträger einer gewissen Knappheit unterliegt, was Verschwendung eigentlich ausschließen sollte und darüber hinaus die Umwelt in einem übergroßen Mass beschädigt. Trotz allem fliegen wir munter in der Weltgeschichte umher. Ob geschäftlich oder privat, oft sind Flüge und die damit verbundene Belastung für Flora und Fauna absolut unnötig, bieten sich doch umweltfreundlichere Alternativen an. So kann man zu Geschäftsterminen, oftmals sogar viel komfortabler und auch schneller, mit der Bahn anreisen und auch Luftsport, als Freizeitaktivität über den Wolken, kann ohne den Einsatz von fossilen Brennstoffen erfolgen. Mongolfiere Ballon_wiki_cc-license Denkt man an die Anfänge der Luftfahrt, stellt sich unweigerlich die Frage, weshalb wir heute in einem solchen Ausmaß wie wir es Tag täglich tun, unnötig viel Energie verpulvern um uns am Himmelszelt entlang fort zu bewegen. Schließlich begann alles mit dem Ballonfahren, einer Art zu fliegen die vollkommen klimaneutral ist, da sie fast ohne den Einsatz fossiler Energieträger auskommt. Lediglich etwas Gas wird beim Ballonfahren benötigt um heiße Luft zu erzeugen, die den Ballon samt Korb plus Insassen, wie von Geisterhand hoch hinaus, an die Grenzen des Himmelszelt, befördert. Bereits im Jahr 1783 entwickelten die Franzosen Joseph Michel und Jaques Etienne dieses erste Fluggerät der Menschheit, mit Hilfe dessen sogar Personen von A nach B gefahren werden konnte. Ein Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt. Jedoch wurde das Ballonfahren mit der Zeit mehr und mehr in Abseits gedrängt. Spätestens die Erfindung des Flugzeuges bedeutete für den Heißluftballon das Ende, zumindest was rein zweckmäßige Luftfahrten angeht. Zu jenen frühen Zeiten der Fliegerei dachte man noch lange nicht an die Folgen die durch den sich immer weiter ausufernden Flugverkehr an Belastungen für die Umwelt entsteht. Lärm und giftige Abgase sind da nur einige von einer Liste unzähliger schlechter Dinge, die durch das Fliegen in einem Flugzeug verursacht werden. Würde die Menschheit weiterhin auf das archimedische Prinzip, welches der Ballonfahrt zu Grunde liegt setzten, wären diese Belastungen kaum mehr existent und unserer Umwelt würde es zumindest ein kleines Stück weit besser gehen.

1 Kommentar 30.1.12 15:10, kommentieren